Hildegard Keller: «Was wir scheinen»

  • Wann
    Donnerstag 17.06.2021 20:00-21:30
  • Ort
    Bibliothek Zug, St. Oswalds-Gasse 21, 6300 Zug
  • Typ
    Veranstaltung

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Im Sommer 1975 reist eine 68-jährige Witwe ins Tessin, um sich an ihre grosse Lebensreise zu erinnern: von Königsberg über Berlin, Paris nach New York und auch nach Jerusalem, an den Prozess gegen Adolf Eichmann. Seit ihrem Buch darüber ist ihr Name, Hannah Arendt, in der Weltöffentlichkeit. Was ist der Preis der Freiheit? Diese Frage begleitet die Hauptfigur auch nach Tegna.

Hildegard E. Keller, Autorin, Kulturunternehmerin, Literaturkritikerin, Professorin. Ihre Theaterstücke, Hörspiele und Filme holen Frauen und ihre Werke ins Leben zurück. Sie war Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt (2009-2019) und Mitglied im Literaturclub des Schweizer Fernsehens (2012-2019). Zehn Jahre lang lehrte sie in den USA an der Indiana University in Bloomington, heute lehrt sie Multimedia-Storytelling an der Universität Zürich (zurichstories.org). Was wir scheinen ist ihr erster Roman (Eichborn 2021). In der von ihr gegründeten Edition Maulhelden bringt sie eine Werkausgabe von Alfonsina Storni und die Biografie über sie.

Weitere Informationen über die Autorin unter: www.hildegardkeller.ch und www.editionmaulhelden.com

«Hildegard E. Keller ist mit Was wir scheinen das Kunstwerk gelungen, einen Roman über Hannah Arendt zu schreiben, der sich leicht lesen lässt, ohne das Thema auf die leichte Schulter zu nehmen.» (Eva Bachmann in SAITEN).

Bild: Ayse Yavas