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Andreas Grosz mit «Zwei gottlos schöne Füchslein. Die Schächentaler Jahre 2000-2010»

Wann: Mittwoch 27.03.2019 20:00-22:00
Typ: Veranstaltung
Ort: Gotischer Saal, Rathaus Zug, Fischmarkt, 6300 Zug
Teilnehmer:

Von April 2000 bis März 2010 lebten der Autor und seine Gefährtin im Urner Bergdorf Unterschächen. Die Wahl war eher zufällig erfolgt, ein Inserat in der Zeitschrift Tierwelt hatte sie neugierig gemacht: «Zu vermieten im Kanton Uri: altes Bauernhaus mit Dusche».

Sie waren Fremde (wenn auch Landsleute) und kamen sich in der als geschlossen empfundenen Gesellschaft dieses Dorfes, wo jeder jeden kennt, wo jede mit jeder verwandt zu sein scheint, zu Beginn sogar fremder vor als in einer westeuropäischen Grossstadt. Das Haus, das sie bewohnten, war uralt, eines der ältesten des ganzen Tales. Es war durchlässig, wurmstichig und nicht immer leicht zu heizen. Die beiden suchten Fuss zu fassen, heimisch zu werden, lernten Menschen und deren Geschichten kennen, machten sich nützlich und blieben schliesslich länger, als sie es anfangs erwartet und die Einheimischen es vorausgesagt hatten.

In Form eines Journals, das leichtfüssig oder leichtsinnig zwischen Protokoll und Poesie pendelt, legt Andreas Grosz nun eine Sammlung von Beobachtungen, Gedanken, Geschichten und Gedichten vor, ein Konstrukt von Bruch- und Fundstücken aus jenen in Unterschächen und gelegentlich auf Reisen verbrachten Jahren. Das Journal erscheint in zwei Bänden und besteht aus insgesamt zwölf Teilen, deren jeder einem der zwölf Monate zugeordnet ist. Für dieses Buchprojekt erhielt der Autor 2015 das Zuger Werkjahr.

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